Ausflug nach Tirol am 2.und 3. September 2017,
mit Besuch von Schloß Ambras, der Serles Alpe und Schanzenanlage in Garmisch-Partenkirchen.

Dieser Ausflug wurde von den Tell-Schützen in Gaimersheim organisiert und wir ( ein Teil von uns) sind da nur als Gast mitgefahren.

Leider meinte es das Wetter nicht gut mit uns, schon bei der Abfahrt um 6 Uhr in Gaimersheim waren dichte Regenwolken mit geöffneten Schleusen über uns. Es dauerte aber eine Weile, bis neben den Koffern von den Mitfahrern auch noch einiges an Verpflegung im unteren Teil des Reisebusses verstaut war. Im weiteren Verlauf gab es dann noch einige zustiege und so wurde es 7 Uhr bis wir auf der Autobahn nach Süden voll in Fahrt waren.

Der erste Fahrtabschnitt dauerte etwa 2 Stunden, dann war auch schon der erste Halt, abseits der Autobahn in Seehaupt, da mußten ein paar km in der Gegend rumfahren um einen geeigneten Unterstand für die

- Frühstückspause zu finden.

Am Bauhof von Seehaupt im Gewerbegebiet wurden wir fündig, da hatten wir doppeltes Glück, es war sogar ein (freundlicher) Bauhofangestellter (links) anwesend, er öffnete das Tor und wir durften unsere Frühstückspause in der geheizten Halle verbringen.

Bei Kaffee und Kuchen (selbstgemacht) konnten sich alle Mitfahrer nach Herzenslust bedienen - etwa eine knappe Stunde lang, dann geht die Fahrt in die südliche Richtung wieder weiter.

Unser nächstes Ziel war die Partnachklamm bei Garmisch-Partenkirchen, allerdings war ein Klammbesuch nicht möglich bei dem Regenwetter - es wäre auch zu gefährlich.

Also ging es an Garmisch vorbei, gleich weiter über Mittenwald und Seefeld, am Zirler Berg hinunter ins Inntal nach Innsbruck. Das Ziel, Schloß Ambras, auf der Südostseite der Stadt, dieser Besuch war eigentlich für den nächsten Tag vorgesehen, wurde aber vorgezogen wegen Ausfall der Partnachklamm.

Hier sind wir schon auf dem Parkplatz und machen uns auf den Weg zum Schloß.


Schloß Ambras von Süden gesehen mit dem kleinen Schloßgarten

Erzherzog Ferdinand II von Tirol...

...war der zweitgeborene Sohn Kaiser
Ferdinands I 1564 Landesfürst von Tirol
und der Österreichischen Vorlande

Erzherzog Ferdinand II. (1529–1595) war zunächst kaiserlicher Statthalter in Prag, ehe er 1564 Landesfürst von Tirol und der Österreichischen Vorlande wurde. Nach einer dreijährigen Übergangszeit, während der er die Regierung von Prag aus führte, schlug er 1567 seinen Hof in Innsbruck auf. Er ließ die mittelalterliche Burg Ambras zum Wohnschloss im Stil der Renaissance ausbauen.
Das heutige Museum beherbergt eine Kunst- und Wunderkammer, die einzige historische Renaissance-Wunderkammer der Welt, Rüstkammern, Glassammlung Strasser und die Habsburger Porträtgalerie!

Nach dem Schloßbesuch wurde auf dem Parkplatz auch noch gleich Mittag gemacht (es war schon Nachmittag), dann ging die Fahrt weiter auf die westliche Südseite von Innsbruck, nach Götzens zu unseren Übernachtungshotel.

Allerdings waren wir etwas zu früh beim Hotel, die Rezeption war zu dieser Zeit noch nicht besetzt (offiziell erst ab 17 Uhr). Aber auch da hatten wir Glück und konnten die Rezeptionbesetzung aus dem Hinterhalt hervorlocken (er telefoniert hier gerade) um uns zu bedienen.
Unsere Übernachtung war allerdings nicht hier sondern in einem anderen Bau - etwa 150 Meter weiter östlich. Das Abendessen und der anschließende bunte Abend fanden hier statt.

Nach der Einquartierung machten einige von uns noch einen kleinen Nachmittagsspaziergang im Ortsbereich von Götzens.

Nach dem Abendessen dauerte es noch eine Weile bis unser Musiker "Fipps" in die Tasten greifen konnte.
-Und es dauerte auch eine Weile bis unsere Ausflügler etwas in Schwung kamen aber nach dem der Maik den Gottlieb Wendehals imitierte kam mit der Polonaise Blankenese so richtig Stimmung in den Saal. Auch im weiteren Verlauf des Abends war die etwas beengte Tanzfläche meistens etwas überfüllt.

Leider ist es diesmal nicht gelungen daß alle Wanderer an einem Tisch beisammen waren, 5 Leute von uns sind hier an der Fensterseite, ein weiterer Tisch links von hier - etwa in Saalmitte.

Hier ist der Musiker "Fipps" (Franz Fürbacher) voll in seinem Element - und auch der "Maik" hat schon wieder neue Spässe auf Lager, hier grämt er gerade in der Hosentasche - was er wohl als nächstes rausholen wird.
Entsprechend seiner Kopfbedeckung war er diesmal als Seemann unter uns - somit gab es auch
ein paar Seemannslieder die im Duett mit dem Fipps vorgetragen wurden.
Unser Organisator Maik (Michael Huber in der Mitte) und unser (sehr) freundlicher Busfahrer - Xaver ( rechts) vom Busunternehmen Seitz aus Langenmoosen.
Schon ist Sonntagmorgen, da geht es nach dem Frühstück von unserem Übernachtungshotel schon etwas früh zum Bus, um 8 Uhr 30 wollen wir abfahren zum nächsten Tagesziel nach Süden.

Auf der Autobahn in Richtung Brenner bis Matrei, dann weiter Bergauf auf einer engen Strasse zum Wallfahrtskloster "Maria Waldrast"- hier sind wir am Brunnen mit dem heilversprechenden Wasser.

Die Gründung des Klosters beruht auf einer Sage, der zufolge zwei Hirtenknaben aus Mützens hier 1407 ein aus einem Baumstamm gewachsenes Muttergottesbild fanden. Das Bild, dem wundersame Kräfte zugeschrieben wurden, wurde nach Matrei gebracht, wo es bald von Pilgern aufgesucht wurde.

1414 erteilte der Bischof von Brixen die Erlaubnis zum Bau einer Kapelle in der Nähe des Fundortes. 1429 war der Bau vollendet und das Gnadenbild wurde aus Matrei übertragen. Maria Waldrast wurde rasch zu einem viel besuchten Wallfahrtsort, der von den Landesfürsten gefördert und mit reichen Stiftungen bedacht wurde. Im 15. Jahrhundert sind in Maria Waldrast Mirakelberichte  über die der Verehrung des Gnadenbildes zugeschriebenen Wunder aufgezeichnet worden, die Handschrift befindet sich heute im Museum Ferdinandeum in Innsbruck.
Eine knappe Stunde stand zur Verfügung um die Klosteranlage etwas näher zu besichtigen.
Kurz vor halb Zehn traf unser nächstes Verkehrsmittel ein, der "Serleszug" damit geht es etwas gemählicher weiter zur "Serles Alpe" auf der Nordseite der Serles.

Ankunft auf der Serles Alm bei der Bergstation der Serles Bahn - damit fahren wir später wieder ins Tal.

Obwohl das Almgebiet fast auf gleicher Höhe war wie Maria Waldrast und etwa 5 km auseinander waren, beherrschte der Nebel den Almbereich. Der Nebel löste sich langsam doch immer mehr auf, so konnten unsere Ausflügler doch kleinere oder auch etwas größere Spaziergänge unternehmen.

Manche von uns wanderten zur neuen Ochsenhütte, hier wurden bei der Erbauung 2013 im inneren noch viele Holzteile aus der früheren Hütte integriert. Unser Aufenthalt war leider etwas zu kurz, als wir wieder Abschied nahmen sind gerade ein paar Musiker eingetroffen.

Aber die Zeit ruft, um 13 Uhr 30 sollen alle wieder bei der Talstation in Mieders, dort war unser Bus, zusammenkommen.
Hier noch ein Gruppenbild mit den Hüttenbesuchern und der neuen Hütte.


Wieder im Tal (Mieders) beim Bus, sind unsere Organisatoren schon dabei die (Nach)Mittagsverzehrung zu verteilen.
Danach treten wir die Fahrt in Richtung Heimat an.

Etwa eine Stunde Halt war aber noch in Garmisch beim Olympia Skistadion vorgesehen, da es ja nicht mehr regnete konnten wir das Olympia Gelände etwas näher kennenlernen. Hier sind wir im Inneren des Stadions, beim Haupteingang, der von den beiden Figuren stark geprägt ist.

Die imposante Skisprunganlage vom Stadioneingang aus gesehen.

Eigentlich hätten wir da auch noch die Partnachklamm besuchen können aber diese war wegen des Regens der vergangenen Tage immer noch gesperrt, es hätte auch die Zeit dazu nicht gereicht - etwa 3 Stunden soll man dafür schon einplanen.
Nach dem Stadionbesuch ging es endgültig nach Norden mit der Fahrt in die Heimat weiter. Da verlief der ganze Ablauf natürlich wieder entgegengesetzt zum Start am Samstag Früh.

Unser Organisator und Reiseleiter, Michael Huber (Mike) hat wieder mal sein Bestes gegeben.
Alles hat wieder ganz gut geklappt, auch bei den Hotelzimmern hat man keine Beschwerden gehört
- nur mit dem Wetter klappte es diesmal nicht ganz so gut - aber das muss man nun mal nehmen wie es kommt.
Bei der ganzen Organisation steckt da immer viel Arbeit dahinter die man kaum wahrnimmt, dafür wollen wir
dem Maik an dieser Stelle mal ein herzliches Dankeschön aussprechen für diese gute Organisation
von diesem gelungenen Ausflug, auch wenn wir nur als Gäste dabei waren!
...vielleicht klappt es im nächsten Jahr auch wieder?
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