Die "Geführte Tages-Wanderung" 2017 in Gaimersheim am 17.September.

Unser Reisberg im Herbst
war diesmal das Motto unserer Wanderung
!

Auch im Herbst hat unser Naherholungsgebiet (und auch von Ingolstadt) seine besonderen Reize. Auf der Reisbergsüdseite gibt es vorwiegend Magerrasen, da ist zu dieser Zeit auch immer ein Schäfer mit seiner Herde unterwegs (haben wir aber Keinen gesehen), da wird das Gras wieder gründlich gekürzt (Biorasenmäher).
Auch eine seltene Baumart gibt es da noch die Krüppelkiefer, sie wird auch Spirke, Hakenkiefer oder Aufrechte Bergkiefer genannt. Von manchen Botanikern wird sie als eine eigene Art Pinus uncinata angesehen. Die Spirke wächst baumförmig und erreicht Wuchshöhen bis zu 25 Meter.

Diese Krüppelkiefern waren früher ziemlich zahlreich vorwiegend auf der Südseite der kleinen Anhöhe beim Ortsteil Lippertshofen verbreitet. Leider hat sich der Bestand davon in den vergangenen Jahren stark vermindert - heute findet man nur noch vereinzelt einige dieser Prachtexemplare im ganzen Gebiet.


Hier noch ein Prachtstück dieser selten gewordenen Krüppelkiefern.

Hier versammeln wir uns kurz
vor dem Start beim
Tell-Schützenheim in Lippertshofen. Der Vorstand (rechts)hält erst eine kurze Begrüßungsrede mit ein paar Wandertipps für unterwegs und dann wandern wir auch schon in die nördliche Richtung los.

Links ein paar Wanderer von den Schuttertaler Wanderfreunden aus Nassenfels, mit dabei auch ein blindes Mädchen (mit der roten Jacke).

Die 12-km Wanderer sind schon unterwegs, nur eine Nachläuferin ist hier noch zu sehen (links). Die 6-km Gruppe mit dem Wanderführer Xaver Ostermaier (Bildmitte) steht hier schon in den Startlöchern.

 

 

 

Die nachfolgenden Bilder sind alle auf der längeren Wanderstrecke entstanden.

Hier sind wir am Grund des alten Reisbergsteinbruches, dieser Transportweg wird schon viele Jahre lang nicht mehr benutzt. Über einen kurzen, steilen Abstieg gelangt man zu diesem Transportweg, auf der anderen Seite (hier im Bild) wieder ein kurzer steiler Aufstieg, dann geht es fast wieder eben weiter.

"D'Schuabandl aufgonga"
(Die Schnürbänder haben sich gelockert)

Hier kommen wir vom nördlichen Steinbruchweg zur alten Böhmfelderstrasse, diese wird heute als Rad- und Wanderweg benutzt. Auch wir benutzen diesen Weg ein kurzes Stück in Richtung Böhmfeld.
Links führt ein kurzer, steiler Steig zum Reisberggipfel (511 m), dahinter befindet sich der alte Reisbergsteinbruch.

Etwa 400 Meter vor Böhmfeld biegen wir links ab und wandern nach Westen zum Böhmfelder Wasserwerk. Beim Rückblick sehen wir hier im Bild den Reisberg (links) aber in die nördliche Richtung reicht die Sicht wesentlich weiter, zu den Windrädern bei Denkendorf und Weißenburg. Zwischen Rübenacker und Maisfeld nähern wir uns dem aktuellen Steinbruch, dieser ist noch teilweise in Betrieb.
Zwischen dem neuen Steinbruch und dem Böhmfelder Wasserwerk haben wir eine kleine Brotzeitstelle aufgebaut.
Eigentlich sollten die 6-km Wanderer schon vor einer halben Stunde hier eingetroffen sein, doch sie haben sich etwas verspätet und sind zur selben Zeit (von der anderen Seite) wie die 12-km Wanderer hier angekommen.
Auf der Brotzeitstelle wurden "Wiener Würstchen" und "Weisswürste" angeboten (diese wurden am Start bestellt) und auch verschiedene Getränke gab es.
Leider wurden die Sitzplätze etwas knapp, da beide Gruppen nicht wie vorgesehen versetzt, sondern zum gleichen Zeitpunkt hier eintrafen.

Es gab diesmal ein ideales Wanderwetter, es war zwar bewölkt aber die Wolken haben dicht gehalten. Die aufgebauten Pavillons waren eine Vorsichtsmaßnahme und konnten trocken wieder zusammengelegt werden.

Es war auch diesmal wieder eine gemütliche, gelungene Tageswanderung, auch wenn die Wege nicht im besten Zustand waren, der Regen in den vergangenen Tagen hat doch deutliche Spuren hinterlassen. Auch über die ausgewählten Wanderwege waren keine Klagen zu hören.
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